Interview mit dem Wirtschaftsförderkreis Harlingerland e.V.
Es ist wieder soweit: Zuwachs bei den Partnern unserer Initiative. Diesmal neu an Board der Wirtschaftsförderkreis Harlingerland e.V.. Einen herzlichen Dank an den Geschäftsführer Frank Happe für das interessante Interview.
Der neutral und unabhängig von Politik und Verwaltung agierende Verein nimmt seit 1989 wesentliche Aufgaben der Wirtschaftsförderung im Landkreis Wittmund wahr und beschäftigt derzeit 4 Mitarbeitende.
Welche Ansätze oder Maßnahmen hinsichtlich Operational Excellence gibt es bei Ihnen bereits?
Hr. Happe: Wir verfolgen keine direkten Ansätze oder Maßnahmen, sondern agieren vielmehr als Multiplikator und Impulsgeber.
Gibt es bereits konkrete weitere Ansätze, die in der Zukunft umgesetzt werden sollen?
Hr. Happe: Wir haben keine konkreten Ansätze, sind allerdings der Meinung, dass der Kulturwandel dabei zu berücksichtigen ist.
Gibt es bei Ihnen Weiterbildungsmöglichkeiten der Mitarbeiter in Bezug auf Operational Excellence? (Wenn ja, welche?)
Hr. Happe: Nein.
Was erhoffen Sie sich von dieser Initiative?
Hr. Happe: Gemeinsam voneinander lernen und den Changeprozess meistern.
In welchem Bereichen wünschen Sie sich einen Austausch?
Hr. Happe: Ich verfolge einen gerneralistischen Ansatz, ich bin nicht auf gezielte Bereiche fokussiert. AGILE interessiert mich zudem.
Welche Themen sind für Sie bei Netzwerktreffen und/oder Best-Practice Reisen von besonderem Interesse?
Hr. Happe: Mich interessieren besonders die Themen Nachhaltigkeit im Unternehmen, Kosteneffizienz, Kulturwandel und Agilität.
Sind Workshops für Sie während der Treffen interessant?
Hr. Happe: Ja.
Welche zukünftigen Herausforderungen sehen Sie in Ihrem Unternehmen?
Hr. Happe: Es gibt für uns keine speziellen Herausforderungen. Wir stellen uns aber den Herausforderungen jeglicher Art.
Sehen Sie einen grundsätzlichen Wandel Ihrer Branche in den nächsten 5 Jahren?
Hr. Happe: Ich sehe keinen grundsätzlichen Wandel, bin aber der festen Überzeugung, dass Wirtschaftsförderung ein wichtiges Instrument ist und bleiben wird!
Was braucht die Region aus Ihrer Sicht, um einen Wandel erfolgreich zu meistern?
Hr. Happe: Aus meiner Sicht sind vor allem motivierte Beteiligte sowie Changebegleiter und Innovationen sehr wichtig.
Wie schätzen Sie diesbezüglich das Potential entsprechender Initiativen ein?
Hr. Happe: Es gibt viel Potential in solchen Initiativen. Ich denke, wir sind auf einem guten Weg, aber es ist noch Luft nach oben.
Wir freuen uns sehr, dass wir den Wirtschaftsförderkreis Harlingerland e.V. als Partner unserer Initiative begrüßen dürfen und bedanken uns bei Herrn Happe für die Zeit zur Beantwortung der Fragen.
Sollten Sie Fragen an Hr. Happe oder Anknüpfungspunkte an Themen haben, dürfen Sie unseren (Interview-)Partner sehr gerne unter f.happe@wirtschaftsfoerderkreis.de kontaktieren.
„Step by step“ wächst unsere Initiative und so freuen wir uns, Ihnen heute ein weiteres Partnerunternehmen vorzustellen.
Auch die Bell Deutschland GmbH & Co. KG durften wir in einem kurzen Interview zu Operational Excellence befragen. Rund 800 Mitarbeiter/innen beschäftigt das in der Lebensmittelverarbeitung tätige Unternehmen und produziert und vertreibt qualitativ hochwertige Lebensmittel für den Einzelhandel, die verarbeitende Industrie und den Foodservice. Freuen Sie sich auf spannende Antworten von Frau Katja Scherbow und Herrn Marc Spanuth!
Welche Ansätze oder Maßnahmen hinsichtlich Operational Excellence gibt es bei Ihnen bereits?
Fr. Scherbow: Wir haben ein divisionsübergreifendes einheitliches Top Excellence Programm.
Gibt es bereits konkrete weitere Ansätze, die in der Zukunft umgesetzt werden sollen?
Hr. Spanuth: Ja, den Aufbau eines branchenübergreifenden Netzwerks (außerhalb des Standardprogramms bzw. der Programmweiterentwicklung).
Gibt es bei Ihnen Weiterbildungsmöglichkeiten der Mitarbeiter in Bezug auf Operational Excellence? (Wenn ja, welche?)
Fr. Scherbow: Ja, wir haben ein internes Schulungszentrum, wo Schulungen zum Top Excellence Programm angeboten werden. Außerdem gibt es ein externes Schulungsprogramm.
Was erhoffen Sie sich von dieser Initiative?
Hr. Spanuth: Einen branchenübergreifenden Austausch zu verschiedenen Themeninhalten und Best Practice Lösungen. Idealerweise können wir das Wissen in unser Unternehmen bringen und uns dadurch weiter verbessern.
In welchem Bereichen wünschen Sie sich einen Austausch und welche Themen sind für Sie bei Netzwerktreffen und/oder Best-Practice Reisen von besonderem Interesse?
Fr. Scherbow: In der Anwendung von Methoden (Praxisbeispiele) sowie der Nutzung von digitalen Möglichkeiten.
Sind Workshops für Sie während der Treffen interessant?
Fr. Scherbow: Ja, Workshops sind auf jeden Fall für uns interessant. Vielleicht zu Schwerpunktthemen, die die meisten Teilnehmer betreffen.
Welche zukünftigen Herausforderungen sehen Sie in Ihrem Unternehmen?
Hr. Spanuth: Die Attraktivität unserer Branche für das Anwerben von qualifizierten Arbeitskräften sicherzustellen, den Umgang mit immer schneller aufkommenden Veränderungen und Digitalisierung.
Sehen Sie einen grundsätzlichen Wandel Ihrer Branche in den nächsten 5 Jahren?
Hr. Spanuth: Ja, es wird sicherlich einen umfangreichen Wandel hinsichtlich der Kundenerwartungen zu Themen wie Nachhaltigkeit, Ressourcenschonung, Tierwohl und Digitalisierung geben.
Was braucht die Region aus Ihrer Sicht, um einen Wandel erfolgreich zu meistern?
Hr. Spanuth: Die richtigen politischen Rahmenbedingungen für Innovationen und Förderung von Operational Excellence Initiativen, qualifizierte und motivierte Arbeitskräfte sowie gute Infrastruktur.
Wie schätzen Sie diesbezüglich das Potential entsprechender Initiativen ein?
Fr. Scherbow: Ich schätze das Potenzial sehr hoch ein. Jedes Unternehmen entwickelt sich unterschiedlich schnell. Außerdem stehen unterschiedliche Möglichkeiten und Ressourcen zur Verfügung. Durch ein Netzwerk kann ein Austausch zu gemeinsamen und individuellen Themen erfolgen.
